Warum zur Therapie?

Die Gründe für eine Therapie können vielfältig sein. Vielleicht merkst Du schon länger, dass ganz unabhängig von äußerlichen Umständen deine Stimmung instabil oder gedrückt ist und dass du unter Erschöpfung, Ängsten oder Orientierungslosigkeit leidest.
Schlafstörungen und Ruhelosigkeit, ein Gefühl des Gehetzt-Seins und der Kraftlosigkeit sind oft Symptome für ein tiefliegendes Leiden. Unser Körper sehnt sich nach Erholung aber wir erreichen sie einfach nicht, weil ein verletzter Teil in uns immer in nervöse Unruhe verfällt wenn eigentlich ein Moment der Entspannung entstehen könnte.
Solche und ähnliche Phänomene stehen häufig mit verschiedenen Arten von Traumatisierung in Zusammenhang. Sind die Folgen eines traumatischen Erlebens noch im Körper gespeichert und verfestigt ist unser Nervensystem nicht in der Lage sich selbst zu regulieren und wir hängen fest im ewigen Kreislauf von Kampf-, Flucht- und Freeze- Zuständen.
Auch wenn du konfrontiert bist mit körperlicher Krankheit oder Tod, Deine eigene Person betreffend oder bei einem Dir nahestehenden Menschen kann therapeutische Begleitung sehr wertvoll sein, damit die krisenhafte Situation erst gar nicht zur Traumatisierung wird.
Und manchmal sind es auch „nur“ größere oder kleinere Veränderungen im beruflichen oder privaten Leben, die Anlass geben, sich nach Unterstützung zu sehnen.
Vielleicht begleitet Dich auch schon lange das Gefühl, unfrei in Deinem Leben zu sein, eingeengt von alten, wahrscheinlich familiären Mustern und Strukturen, die Dich hindern, ganz Du selbst zu sein und Du merkst nun, dass die Zeit gekommen ist, sich daraus zu befreien.
Egal mit welchem Anliegen Du Dich beschäftigst, wir können gemeinsam schauen, was Du gerade brauchst, wie Veränderung entstehen kann und wie Du Hilfe erfahren kannst.
„Beginne, wo du bist“
Pema Chödrön